Entstehung der Trisomie 21

 

Eine Trisomie 21 entsteht durch einen unüblichen Verlauf der Zellteilung während der Meiose.

Die Meiose ist der der Prozess, bei dem der Chromosomensatz von Ei- und Samenzelle in zwei Schritten halbiert wird, damit diese Hälften zu einem neuen Chromosomensatz verschmelzen können.

Im ersten Schritt werden zunächst die Chromosomenpaare auf zwei Tochterzellen verteilt.

Im zweiten Schritt werden die einzelnen Chromosom in zwei Hälften geteilt. Die Chromosomenhälften nennt man Chromatide.

Bei Menschen mit Down-Syndrom haben sich zwei Chromatide nicht aufgeteilt, sondern sind als ganzes Chromosom bestehen geblieben und in eine Zelle gewandert.

Verschmilzt solch eine Zelle dann mit der des anderen Geschlechts, liegt das Chromosom im neu gebildeten Chromosomensatz dreifach vor.